Wer trägt die Kosten der Energiewende – und wer profitiert davon?

                            Verlierer 

Hier ist die kompakte Zusammenfassung der Kosten der Energiewende für die Bürger:

  • Laufende Kosten
    • Etwa 300 Euro pro Kopf und Jahr für die reinen Transformationskosten.
  • Gesamtbedarf bis 2035
    • Rund 1 Billion Euro für Netze und Infrastruktur (rechnerisch ca. 12.000 Euro pro Einwohner über die Jahre).
  • Die 3 Kostenwege im Alltag
    • Strompreis & Netzentgelte: Deutschland hat mit 35–39 Cent/kWh sehr hohe Strompreise, weil der Netzausbau Milliarden kostet.
    • Steuern: Der Staat subventioniert die Wende mit Rekordsummen aus dem Bundeshaushalt (geplant 77,8 Milliarden Euro für 2026).
    • Private Investitionen: Hohe Einmalkosten für Bürger durch den Kauf von Wärmepumpen, E-Autos oder Hausdämmungen.

Quellen: https://www.ageu-die-realisten.com/archives/9099/?fbclid=IwVERTSAUPiBtwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAHNydGMGYXBwX2lkDDM1MDY4NTUzMTcyOAABHmwrDK5U3AdeKW-FSXg3I0C-KwMbFf3E1cvXZePwx7ln4SuWa-Tr31YQetCz_aem_zhc5Y7G0teRiWH_5Ma4Jag#more-9099 

Gewinner

 

Pachteinnahmen für moderne Windkraftanlagen: Durchschnittswerte

Die Pachteinnahmen für moderne Windkraftanlagen liegen in Deutschland je nach Standort, Anlagengröße, Windhöffigkeit und Vertragsmodell deutlich auseinander. Als grober Richtwert erhalten Grundeigentümer häufig eine feste Jahresvergütung von etwa 15.000 bis 40.000 € pro Windenergieanlage. An besonders windstarken Standorten oder bei leistungsstarken Neuanlagen mit etwa 5 bis 7 MW sind auch 60.000 bis über 100.000 Euro € und mehr pro Jahr möglich. Viele Verträge kombinieren eine Mindestpacht mit einer Umsatzbeteiligung, die oft bei rund 4 bis 10 % des Stromumsatzes liegt. Beispiel: Erzielt eine Anlage mit 7,5 MW rund 15 bis 22,5 Gigawattstunden (GWh). Strom im Jahr und einen durchschnittlichen Erlös von 8 Cent je kWh, ergibt das etwa 1,4 Millionen € Umsatz. Bei 5 % Beteiligung läge die Pacht bei rund 80.000 € jährlich. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Flächengröße: Für Fundament, Kranstellflächen und Wege werden meist nur etwa 0,3 bis 1 Hektar dauerhaft beansprucht, während die Vergütung vor allem von der Wirtschaftlichkeit des Standorts abhängt.